Chronik der TSG Nattheim

1935
•Am 28.10.1935 wird der TSV, wie die TSG damals noch hieß, von 28 Turnern gegründet.
•Die ersten Turnstunden finden im damaligen „Adlersaal“ statt.
•1. Vorsitzender wurde Georg Burr

1937
•Beitritt der Schützen
•Übernahme eines begonnenen, aber nicht fertiggestellten Sportplatzes auf der „Halde“ vom Nattheimer Radsportverein.

1939
•1. Vorsitzender Fritz Ziegler

2. Weltkrieg
•Während der Kriegswirren war der Sportbetrieb sehr eingeschränkt und hörte letztendlich ganz auf. Die Vereinsunterkunft auf der „Halde“ wurde beim Einmarsch der US-Truppen zerstört.

1946
•Wiederaufnahme des Sportbetriebes mit einer Turn- und Fußballabteilung sowie kurzzeitig auch einer Damen-Handballmannschaft. Da die damalige Militärregierung gegenüber Sportvereinen kritisch eingestellt war, wurde man vom bereits wieder zugelassenen Nattheimer Rad- und Sportverein „Solidarität“ unter die Fittiche genommen.

1950
•Unüberbrückbare Gegensätze zweier völlig verschiedener Sportvereine führten zur Trennung vom RSV.
•Der Verein nannte sich fortan Turn- und Sportgemeinde Nattheim
•1. Vorsitzender wurde Matthias Wiedenmann
•Von der Brauerei Schlumberger wurde im Eberhardsweg eine Scheuer zur Verfügung gestellt, die lange Jahre als Umkleide- und Übungsraum diente
•Baubeginn des Jahnheims auf der „Halde“.
•Parallel dazu wurden die Arbeiten am Sportplatz weitergeführt.

1952
•Hermann Knauer wurde 1. Vorsitzender
•Fertigstellung des Jahnheims, Einweihung mit großem Festzug vom Nattheimer „Adler“ auf die „Halde“ am 14.09.1952

1954
•Eintragung ins Vereinsregister
•Mitgliederstand: 216 Personen

1955
•Georg Burr wird Ehrenvorsitzender

1959
•Wiederaufnahme des Schießsports in Nattheim. Am 13.09.1959 wird die Schützenabteilung gegründet. Erster Übungsraum ist wiederum der altbewährte Adlersaal.

1960
•Am 2. Juli wird das 25-jährige Vereinsjubiläum gefeiert.
•Im neu erbauten Feuerwehr-Gerätehaus in der Molkereistraße (heute steht dort ein Altenheim) wird der TSG von der Gemeinde Nattheim ein Übungsraum zur Verfügung gestellt.

1964
•Am 26.05.1964 fällt im Adlersaal der letzte Schuss. Der Saal wird fortan anderweitig genutzt. Die Schützen ziehen ebenfalls ins Feuerwehr-Gerätehaus.

1965
•Heinz Wiedenmann wird 1. Vorsitzender
•Die „Halde“ bekommt einen Wasseranschluss. Wichtige Voraussetzung für den Bau neuer Sportstätten.

1966 / 1967
•Bau eines Sportheims auf der „Halde“. Im Untergeschoss befindet sich ein Mehrzweckraum (ca. 150 qm) für Veranstaltungen, sowie eine Kegelbahn und 10 Schießstände. Ebenerdig wurden Umkleide- und Duschräume sowie Sanitäranlagen gebaut. Diese werden auch heute noch benutzt.

1968
•Einweihung des neuen Vereinsheim am 9. März
•am 6. Dezember. wird die Tischtennisabteilung gegründet
•Mitgliederstand am Jahresende: 438 Personen

1969
•Gründung der Skiabteilung am 28. Februar
•Die Skiabteilung wächst schnell auf über 60 Mitglieder an. Der Wunsch nach einem Skihang wird noch im Gründungsjahr stattgegeben. Im Winter 69/70 beginnen die Arbeiten mit dem Abholzen einer Waldschneise auf der Halde.
•Parallel zum Skihangbau beginnen die Arbeiten an einem zweiten Sportplatz im „Tal“. Die Arbeiten ziehen sich über drei Jahre hin, da die Arbeitsmoral bei den Fußballern zu wünschen übrig lässt.

1970
•Ernst Maier wird zum 1. Vorsitzenden gewählt
•Am 15. Mai wird die Ringerabteilung gegründet. Zu ihrem Abteilungsleiter wird Gerhard Böhm bestimmt. Der Idealist führt auch heute noch die Ringerabteilung an.
•Die Gemeinde Nattheim baut eine Mehrzweckhalle bei der Schule. Die Gemeindehalle bringt auch für die TSG verbesserte Trainingsmöglichkeiten.
•Nach nur einjähriger Bauzeit wird am 31.12. der neu erbaute Skihang seiner Bestimmung übergeben. Die umtriebigen Mitglieder der Skiabteilung leisteten hierzu rund 1.400 freiwillige Arbeitsstunden. Außerdem wurde ein Lift Marke Eigenbau sowie eine Skihangbeleuchtung in Betrieb genommen.

1972
•Am 23. Juli wird der neue Sportplatz „Tal“ eingeweiht.
•Die Skiabteilung stellt zwei Skiloipen (5 und 10 km) fertig.

1973
•Das erste Jugendzeltlager findet statt. Auch heute noch gehört das Zeltlager zum festen Bestandteil im Vereinsjahr.

1974
•Die Mitgliederzahl ist auf 754 angestiegen

1975
•Die Tennisabteilung wird gegründet. Die erste Spielstätte befindet sich auf dem Schulsportplatz. Parallel dazu werden auf der Halde drei Tennisplätze gebaut.
•1. Nattheimer Frühlingsfest

1976
•Einweihung der Tennisplätze am 19. Juni

1978
•Gründung der Kegelabteilung am 13. Juli. Die ersten Spiele werden im neu erbauten Nattheimer Hallenbad ausgetragen.
•Gründung der Schwimmabteilung am 15. September. Im Nattheimer Hallenbad findet die Schwimmabteilung hervorragende Trainingsmöglichkeiten.

1979 – 1982
•Bau des Sportzentrums Halde in seiner jetzigen Form. Im Untergeschoss befinden sich u.a. zwei Kegelbahnen. Insgesamt wurden beim Bau des Sportzentrums ca. 15.000 freiwillige Arbeitsstunden geleistet.

1981
•Im März nimmt die Kegelabteilung den Spielbetrieb auf der neuen 2-Bahnen-Kegelanlage auf

1982
•Das Sportzentrum Halde wird am 19. Mai eingeweiht

1985
•Fertigstellung der umgebauten Liftanlage am Nattheimer Skihang. Die Einweihung war am 19. Oktober.

1993
•Erweiterung der Tennisplätze auf der Halde. Rund 4.000 freiwillige Arbeitsstunden wurden geleistet. Fortan kann die Tennisabteilung auf fünf Tennisplätzen spielen.

1995
•Gründung der Taekwondoabteilung

1996
•Johann Palinkas wird 1. Vorsitzender
•Ernst Maier wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt
•Gründung der Badmintonabteilung.
•In der neuen Nattheimer Ballspielhalle bei der Schule, der „Ramensteinhalle“, finden zahlreiche Abteilungen ideale Trainingsmöglichkeiten vor.

1999
•Am 18. Juni findet in der Gemeindehalle die erste außerordentliche Mitgliederversammlung in der Vereinsgeschichte statt. Dort wird der Beschluss gefasst, auf der Halde eine 4-Bahnen-Kegelanlage zu bauen. Dem Beschluss ging ein Jahrzehnt teilweise heftig geführter Diskussionen voran.
•Im Oktober begannen unter der Leitung des Ehrenvorsitzenden Ernst Maier und Franz Haas die Bauarbeiten.

2000
•Im September, nach nur 11-monatiger Bauzeit, wird die neue Kegelanlage ihrer Bestimmung übergeben. Rund 9.000 freiwillige Arbeitsstunden wurden geleistet. Mit über 80 Prozent waren die Kegler die fleißigsten Helfer. Allein Franz Haas leistete rund 3.000 Arbeitsstunden

2001
•Am 23. Mai wurde mit einem Festakt in der Sportgaststätte Halde die 4-Bahnen-Kegelanlage offiziell eingeweiht.

2003
•Im Herbst wird auf der Halde mit dem Bau neuer sanitärer Anlagen bzw. der Vergrößerung der Umkleidekabinen der Fußballabteilung begonnen.

2005
•Die Umkleidekabinen der Fußballabteilung, größtenteils in ehrenamtlicher Arbeit gebaut, wurden fertig gestellt.

2006
•Führungswechsel bei der TSG: Bei der Mitgliederversammlung am 3. März übergibt Johann Palinkas nach 10-jähriger Amtszeit das Amt des 1. Vorsitzenden an Johannes Wolfensberger.
•Die Badmintonabteilung wurde durch die Mitgliederversammlung aufgelöst.